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Es war einmal ein kleiner Junge, der hieß Jimi. Jimi träumte davon, Pilot einer Rakete zu sein und zu fremden Planeten zu fliegen. Auf fremden Planenten, so wusste Jimi, gab es seltsame Geschöpfe mit grüner, schuppiger Haut, die in tiefen Kratern hausten und sich von Schleim ernährten. Also baute Jimi sich aus Pappkartons, Draht und Plastikfolie eine Rakete. Als die Rakete fertig war, stellte Jimi sie auf den Tisch im Wohnzimmer, kroch hinein und zündete den Starter. Die Rakete hob ab, es ruckelte und wackelte gewaltig. Durch den starken Druck wurde Jimi ohnmächtig. Als er wieder zu sich kam, lag er auf einem großen, weichen Kissen. Er blickte sich um und sah weder tiefe Krater noch seltsame, grüne Wesen, sondern unendlich viele bunte Kissen mit den wunderbarsten Mustern.
Auf welchem Planet war er gelandet? Alles flimmerte und leuchtete und Jimi begann auf den bunten Kissen herum zu hüpfen und sie in die Luft zu werfen. In dem Moment kam seine Mutter herein. Jimi sah sie verwundert an: Was machte seine Mutter auf dem Kissenplaneten? Doch seine Mutter strich ihm nur liebevoll über den Kopf und klebte ihm ein zurechtgeschnittenes Pflaster auf die kleine Wunde an der Stirn, die er sich beim Sturz vom Wohnzimmertisch geholt hatte. Sachte pustete sie, um den Schmerz zu vertreiben. Jimi kuschelte sich an sein Lieblingskissen und schlief erschöpft ein... - In seinem Traum jedoch flog er weiter und weiter...